18.09.2018

von B° RB

Leerstand oder Freiraum?

Stadtentwicklung trifft Kultur: Helmbrechtser Herbstkultur

Helmut Vorndran

Am Donnerstag, 20. September, veranstaltet die SPD Helmbrechts einen Abend mit Diskussionsrunde "Leerstand oder Freiraum? – Zum Strukturwandel in den Innenstädten" und Lesung mit Helmut Vorndran.

Nach einer Gesprächsrunde zum richtigen Umgang mit leerstehenden Gebäuden und Schaufenstern, liest der bekannteste und erfolgreichste fränkische Autor Helmut Vorndran aus seinem aktuellen Krimi. Gäste dürfen sich demnach erst auf gute Gespräche und Ideen, dann auf einen Angriff auf die Lachmuskeln mit allerlei fränkischer Spezialität freuen. Passend zum Motto des Abends finden die beiden Veranstaltungen in zwei leerstehenden früheren Läden in der Innenstadt statt: dem ehem. „NKD“ und dem ehem. „Thaga“. Die Gäste dürfen also auf ein besonderes Ambiente mit allerlei Improvisation gespannt sein.

Der erste Teil, die Diskussionsrunde „Leerstand oder Freiraum? – Zum Strukturwandel in den Innenstädten“ beginnt um 19:30 Uhr im ehem. „NKD“, Kulmbacher Str. 2, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt zur Diskussionsveranstaltung ist frei.

Leerstehende Gebäude und Schaufenster sind in vielen Städten und Gemeinden eine Herausforderung -  so auch in Helmbrechts. Der Strukturwandel im Einzelhandel hat großen Niederschlag in den Innenorten. Diese Diskussionsrunde mit aktiv Beteiligten, Expert*inn*en und Investoren sucht nach Strategien im Umgang mit diesen Flächen.

Der zweite Teil, die Lesung mit Helmut Vorndran beginnt um 21 Uhr im ehem. „Thaga“, Luitpoldstr. 1 und kostet im Vorverkauf 5 Euro, an der Abendkasse 6 Euro Eintritt.

Vorndran ist Franke. Vorndran ist Autor. Vorndran ist mit seinen Krimis zum meistgelesenen fränkischen Schriftsteller geworden. Der Bewohner einer Mühle im Bamberger Land analysiert die fränkische Seele in seinen Kriminalfällen mit allerlei Witz und Lokalkolorit. Da kommt ihm seine langjährige Erfahrung als Kabarettist zu Gute. In seinem neuen Werk „Die Kamuelsfeder“ haben es Kommissar Haderlein, Kollege Lagerfeld, die neue Kommissarin Onello und das Ermittlerschwein Riemenschneider mit einem unbekannten Mörder zu tun, der sein Unwesen zwischen Bamberg und Italien treibt. Seinen Ausgangspunkt findet dabei alles bei einer typisch fränkischen Erfindung: ein Fleisch-und-Sonstiges-Muffin, der seinen Erfinder in kürzester Zeit um Milliardär macht. Es entspannt sich ein herrlich spannendes Chaos, bei dem das Böse am Ende sein gerechtes Ende findet. 

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