17.11.2014

von B° RB

Christian Ritter

Dresden Soul trifft auf Dichtermeister mit Entführungsliteratur
"Helmbrechtser Herbstkultur" im Oberfränkischen Textilmuseum

Christian Ritter

Ein vielseitiger Abend voller Witz, Charme, und Emotion gepaart mit einer Prise Skurrilem erwartet die Besucher der Doppelveranstaltung am Donnerstag, 20. November 2014, 20 Uhr, im Oberfränkischen Textilmuseum Helmbrechts. Christian Ritter aus Bamberg liest aus seinem Roman „Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers“ und der ein oder anderen Kurzgeschichte. Danach gibt es Musik aus Dresden zwischen Soul und Pop vom begnadeten Rany Dabbagh und seiner Band. Ausrichter der Veranstaltung ist der SPD-Ortsverein Helmbrechts. Der Eintritt kostet im Vorverkauf des Textilmuseums 5 Euro, an der Abendkasse 7 Euro. Kartenreservierungen werden unter Tel. 09252-92430 oder per info@textilmuseum entgegengenommen.

Zum Autor Christian Ritter:
Der junge Bamberger Christian Ritter war bisher vor allem in der Poetry-Slam-Szene unterwegs. In diesen Dichterwettstreiten treten Autoren mit eigenen Texten gegeneinander an und das Publikum entscheidet über die beste Vorführung. Ritter war dabei schon deutscher Vizemeister, wiederholt fränkischer und bayerischer Meister. Mit insgesamt bereits an die tausend Auftritten kommt hier ein junger Autor nach Helmbrechts, der nun mit seinem ersten großen Roman für Furore sorgt. Humoristisch und teils skurril geht es zu – eine Geschichte wie für die Bühne gemacht. Mit „Die sanfte Entführung des Potsdamer Strumpfträgers“ hat er den nächsten Sprung geschafft, erscheint der Roman doch im renommierten Heyne-Verlag. Inhaltlich geht es um das Scheitern des Menschen und den Entschluss, sein Glück in der Entführung des bekanntesten Fernsehmoderators Deutschlands zu suchen. Es entwickelt sich eine witzige Geschichte, gespickt mit allerlei Seitenhieben auf gesellschaftliche Entwicklungen unserer Zeit. An diesem Abend darf man außerdem auf noch einiges mehr gespannt sein. Ritter liest auch Kapitel, die so im Buch nicht vorkommen, und weiß auch sonst mit spontanen Einlagen zu überzeugen.

„Frei nach Hamlet: ‚Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode. „Sehr anspielungsreich und voll beißender Ironie legt Ritter ein atemberaubendes Sprechtempo vor.“ (Main-Post)

Zur Musik von Rany Dabbagh & Band:
Der sympathische Halbsyrer aus Dresden steht für seinen eigenen Weg. Auf seiner neuen CD „Blaue Blumen“ verbindet er die Stimmung von Elb-Florenz, sowohl das Schwelgen in zeitloser Ästhetik als auch die schweißtreibende Lebendigkeit und Freude der Soulmusik. Einfach, Dresden Soul – Rany Dabbagh, Florian Manuel Fügemann, Robert Werner und Sebastian Flegel bilden zusammen den Kern. Die Chemie stimmt, denn sie haben sich das bewahrt, was oft mit „authentisch“ nebulös umschrieben wird: eine ehrliche Freude am Spielen mit emotionalem Tiefgang und erstaunlicher Vielseitigkeit. Denn selbst nach über 500 gespielten Konzerten sind Auftritte des 26-Jährigen und seiner Band einzigartig. Von Kleinkunstbühnen, Rap-Battles und Hinterhofkonzerten bis zu Großkonzerten wie „Rock im Park“ oder dem Elbjazzfestival Hamburg – die jungen Musiker wussten noch stets zu begeistern. Das stellten sie als Duo bereits einmal in Helmbrechts unter Beweis. Damals gab es Standing Ovations, begeisterte Publikumsstimmen und einstündige Zugaben – viele gute Verheißungen für ein zweites Konzert in Helmbrechts.

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