08.11.2011

von djd Pressetreff B° RB

Herbst des Lebens
Die private Haftpflicht ist die wichtigste Schadensversicherung überhaupt. Sie darf auch dann auf keinen Fall gekündigt werden

Die private Haftpflicht ist die wichtigste Schadensversicherung überhaupt. Sie darf auch dann auf keinen Fall gekündigt werden, wenn der Versicherungsnehmer seinen Haushalt auflöst und ins Seniorenheim umzieht. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

Mit dem Eintritt ins Rentenalter ändert sich vieles - auch in Sachen Versicherungen. Einige Policen wie etwa die Berufsunfähigkeitsversicherung werden jetzt überflüssig, auf andere Absicherungen sollte man dagegen auf keinen Fall verzichten.


Die Haftpflicht ist ein Muss

Ein absolutes Muss bleibt auch für Senioren die private Haftpflichtversicherung. Wie alle anderen Bürger haften auch ältere Menschen mit ihrem gesamten Vermögen für Schäden, die sie anderen fahrlässig zufügen. Sie darf auch dann nicht gekündigt werden, wenn der Versicherungsnehmer seinen Haushalt auflöst und ins Seniorenheim umzieht. Denn mit dem Umzug werden Senioren nicht automatisch bettlägerige Pflegefälle. "Solange ältere Menschen noch mobil sind, aber auch wenn sie eventuell bei zunehmender Demenz oder einer Alzheimer-Erkrankung nicht mehr Herr ihrer Sinne und Gedanken sind, können sie in Situationen geraten, in denen sie anderen Personen Schaden zufügen", warnt Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen.

Angebote speziell für Senioren

Einige andere wichtige Versicherungen sind mittlerweile speziell auf die Zielgruppe der Senioren zugeschnitten. Interessant sind vor allem die Pflegezusatz- und die Unfallversicherung.

Tritt der Pflegefall ein, stehen die Betroffenen und ihre Angehörigen vor großen Schwierigkeiten, auf die sie häufig kaum vorbereitet sind. Oft müssen externe Kräfte engagiert oder die Betroffenen im Heim untergebracht werden. Beide Lösungen sind teuer, die Leistungen der Pflegepflichtversicherung reichen meist bei weitem nicht aus. Söhne und Töchter müssen einspringen, wenn ihre Eltern nicht genug Geld haben oder die Mittel aufgebraucht sind. Dieter Sprott empfiehlt daher: "Pflegezusatzversicherungen können das Risiko des Vermögensverlusts oder des Verlusts des Erbes zumindest mindern."


Für ältere Menschen sind Stürze im häuslichen Umfeld mit Abstand die Unfallursache Nummer eins. Die Einschränkungen und Kosten, die solche Unfälle nach sich ziehen, werden oft unterschätzt. Mit dem Abschluss einer Unfallversicherung kann man auch für solche Fälle vorsorgen.


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