10.04.2017

von JD-B° RB

Den sanften Riesen ganz nah

Ein Gorillatracking ist der Höhepunkt jeder Reise nach Uganda und Ruanda

Im Murchison Fall Nationalpark sind auch Beobachtungstouren mit dem Boot möglich

Die legendären Verhaltensforscherinnen Dian Fossey und Jane Goodall brachten mit ihren Dokumentationen Schimpansen und Gorillas in unsere Wohnzimmer. Und für viele Afrikaliebhaber war und ist es ein Traum die Großaffen in freier Wildbahn zu sehen. Heute gibt es Schätzungen zufolge nur noch 880 Berggorillas weltweit. Sie sind in den Ausläufern von Ur- und Regenwäldern der Virunga Berge zu finden, dem Bergmassiv, das zwischen Ruanda, Uganda und dem Kongo verläuft, sowie im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda. Dort besteht die Möglichkeit, mit heimischen Führern die beeindruckenden Geschöpfe in einer kleinen Gruppe zu besuchen.

Aufstieg zu den Berggorillas

Ein Gorillatracking in den Bergregenwäldern, wie es beispielsweise der Spezialist für Afrika-Reisen Abendsonne Afrika anbietet, ist das Highlight einer jeden Reise nach Uganda und Ruanda. Man kommt den Tieren dabei so nahe, dass man sie fast berühren kann. Sie zupfen Blätter und Farne, schieben sich diese bedächtig in den Mund und scheinen sich von der Anwesenheit der Menschen nicht stören lassen. Ob mächtiger Silberrücken, Weibchen oder Jungtiere: Sie alle haben einen Blick, der tief ins Herz dringt. Der Besuch der Berggorillas ist allerdings kein Spaziergang, die Tiere leben in großen Höhen. Ein Tag zur Akklimatisierung wird daher empfohlen - wer möchte, kann die Zeit nutzen für einen Bummel über den bunten Markt von Ruhengeri oder einen Aufstieg auf die Virunga-Vulkane. Informationen und Angebote gibt es unter www.abendsonneafrika.de.

Tosender Wasserfall

Die aufregende Tierwelt und schöne Natur der beiden Nachbarländer ermöglichen noch weitaus mehr unvergessliche Erlebnisse auf der Reise - zum Beispiel eine Wildbeobachtungstour im Murchison Fall Nationalpark. Hier leben über 450 Vogel- und 70 Säugetierarten - darunter Rothschildgiraffen, Elefanten, Löwen und Hyänen. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist der Murchison Wasserfall, wo sich der Nil mit lautem Getöse 43 Meter in die Tiefe stürzt. Im Kibale Forest Nationalpark wiederum bietet sich ein Schimpansentracking an - der Park verfügt weltweit über die größte Primatendichte. Mit etwas Glück entdeckt man auf der Fußpirsch auch Rotschwanzmeerkatzen oder Bärenstummelaffen. Ebenso spannend sind Begegnungen mit den "baumkletternden Löwen" in der Ishasa Region im Queen Elizabeth National Park oder ein Tagesausflug zum Volk der Batwa-Pygmäen, einem der ältesten Jäger- und Sammlerstämme Afrikas.

Passend zum Thema

Nach umfassender Modernisierung: Relaunch des Sandals South Coast auf Jamaika mit innovativem "Overwater-Konzept"

Lassen Sie sich verzaubern von dem Land, das sich von China bis Malaysia erstreckt und ebenso schöne Strände wie Bergketten beheimatet

Berufswelt: Die Urlaubsplanung birgt oftmals ein hohes Konfliktpotenzial

Mehr aus der Rubrik

Wenn du eine Reise tust, vergiss die Reiseapotheke nicht

Tipps für eine sichere Reise mit dem Auto

Thomas Starost, Michael Bauer: 99 x Franken wie Sie es noch nicht kennen

Teilen: