Geschichte der Stadt Lichtenberg

Lichtenberg im Frankenwald

Von dem einst mächtigen, stark befestigten und für den hiesigen Bereich bedeutsamen Schloß bzw. vormaligen Burg Lichtenberg mit dem Sitz einer reichsunmittelbaren dynastischen Herrschaft, die die Stadt Lichtenberg und die umliegende Landschaft umfaßte, sind Teile der äußeren mit Schießscharten versehenen Festungsmauern und der Zwingmauern, eine wiederentdeckte Zisterne und der etwa 7 m hohe, achteckige Mauerstumpf des einstigen Bergfrieds vorhanden.

Auf letzterem wurde im Jahre 1936 ein runder, 18 m hoher Aufbau errichtet. Dieses Bauwerk dient seitdem als Aussichtsturm, von dem aus vor allem ein herrlicher Blick in das unmittelbar angrenzende thüringer Land möglich ist.

Der Ursprung des Schlosses bzw. der Burg ist ebenso wie der vieler anderer Anlagen dieser Art unbekannt. Sie wurde auf dem höchstgelegenen (577 m ü.d.M.) und einen weiten Ausblick bietenden Teil eines von Nordosten nach Südwesten flach und nach den übrigen drei Seiten steil abfallenden, für die Verteidigung besonders günstigen Bergrückens angelegt. Auch liegt sie direkt an der einstigen Ostgrenze des großen karolingischen Reiches, wie diese um 814 bestanden hat, nahe einer Stelle, an der die von Osten kommende Saale ihren Lauf nach Norden ändert.

Nach "Planeri historia Varisciae, Vitebergae a.d. 1700 et Lipsae 17O8", der Geschichte des Landes der Varisker (germanischer Volksstamm im Vogtland), wurde Lichtenberg im 9. Jahrhundert eine ,,Kaiserliche Freistatt".

Ebenso heißt es in der Voigtländischen Geschichte von K. Limmer u.a.:
"... Als nun darauf im 9. Jahrhundert, nachdem Karl der Große, König von Franken, römischer Kaiser (768 - 814), auch die Sachsen endlich vollends seiner fränkisch-deutschen Herrschaft unterworfen hatte, dieser, um dieselben auch in solcher Unterwerfung zu erhalten, jene schreckliche geheime Polizei als eine Religions- und Staats-Inquisition, wie solche nur unter dem Nahmen der Vehme bekannt ist, in seinen deutschen Landen einführte, dabei aber auch zugleich gewisse kaiserliche Freistätten (Asyle) errichtete, wohin die von dieser Vehme Verfolgten sich flüchten und Sicherheit finden konnten, bis sie ihre Schuldlosigkeit erwiesen und anerkannt gemacht hatten; so waren dann auch dergleichen Freistätten an der Grenze des südlichen Voigtlandes die beiden kaiserlichen Vogteien Lichtenberg und Hohenberg ..."

Das alles spricht dafür, daß die frühere Burg und das spätere Schloß Lichtenberg alten Ursprungs sind und bei ihnen von einer vermutlich mehr als 1000jährigen Vergangenheit ausgegangen werden kann.

Unmittelbar unter dieser Burg und unter dem Schutz derselben entstand nach und nach eine größere Ansiedlung. Man baute zunächst zu beiden Seiten der Zufahrtstraße. So entstand der heutige Marktplatz. Die ganze Siedlung wurde ebenso wie die Burg mit Mauern, Gräben, Türmen und Toren umgeben.

Seit 1414 hatten die jeweiligen Herren der Herrschaft ihren Wohnsitz auf dem Schloß in Lichtenberg. Vorher waren Burgvögte ihre Vertreter. Während 1430 die hier eingefallenen Husitten Städte wie Plauen, Hof, Bayreuth, Kulmbach usw. sowie auch alle umliegenden Ortschaften einäscherten, hielten Schloß und Stadt Lichtenberg ihrem Ansturm stand.

Viele Bewohner der Umgebung suchten hinter deren festen und sicheren Mauern Schutz und Hilfe. Zu dieser Zeit waren die Schloßgebäude, die von einem hohen, runden Wartturm (Turm zur Beobachtung des Umlandes) überragt wurden, mit hohen und starken Ring- oder Wallmauern umgeben.

Hinter diesen, die 23 Schuh dick waren, stand in einem starken Gewölbe, hoch mit Erde überdeckt, das grobe Geschütz. Über den Gewölben befanden sich die steinernen Brustwehren für die Besatzung. Außerdem war der obere Schloßhof noch von einigen Türmen flankiert. Die Wirtschaftsgebäude lagen im unteren Schloßhof, der gleichfalls von einer hohen Mauer und Türmen umgeben war. Gegen Osten befanden sich einige Ausfallpforten in der Wallmauer. Außerdem war das Schloß mit dem unteren Schloßhof und der Stadt durch geheime Gänge verbunden, die vor allem bei Belagerungen von großer Bedeutung waren.

Auch 1444, als die Reichsstadt Nürnberg einen Kriegszug gegen Lichtenberg unternahm, hielt das Schloß deren Ansturm und anschließenden Belagerung stand, so daß deren Truppen unverrichteter Dinge wieder abziehen mußten. Auch die Bürger zogen sich zur Verteidigung in das Schloß zurück, nachdem sie die Stadt nicht mehr halten konnten und diese an acht verschiedenen Stellen angezündet hatten. Vor Beginn des Kriegszuges hatten die Nürnberger Kundschafter nach Lichtenberg gesandt, darunter auch einen Zimmermann, der lange Zeit im Schloß in Lichtenberg Bauarbeiten verrichtet hatte.

Schloß und Stadt Lichtenberg sind leider auch unter der Regierung eines seiner tüchtigsten und edelsten Herren, des Ritters Hans von Waldenfels, nicht von Kriegsnöten, Belagerungen, Brand, Ausplünderung und Verwüstung verschont geblieben. Dieser nahm im Jahre 1549 Schloß und Stadt Lichtenberg nach seinen übrigen Besitz vom Markgrafen Albrecht von Brandenburg zu Lehen.

Markgraf Albrecht, der dem Passauer Vertrag von 1552 nicht beigetreten war (Friedensvertrag zwischen Kaiser Karl V. und einigen katholischen Reichsständen einerseits und mehreren protestantischen Reichsständen andererseits), führte auf eigene Faust und eigene Rechnung Krieg gegen Kaiser und Reich, namentlich auch gegen die verbündeten Bischöfe von Bamberg und Würzburg und gegen die Reichsstadt Nürnberg.

Er unternahm wiederholt Einfälle und Plünderungszüge in deren Gebiet, ja sogar bis hinein nach Sachsen und Braunschweig. Da wurde er vom Kaiser in die Reichsacht erklärt und sein Land vom Churfürsten von Sachsen als Vollstrecker der Reichsacht und anderen Fürsten und Reichsstädten mit Krieg überzogen.

Das war der sogen. Bundesständische Krieg oder Markgräflerkrieg 1553/1554.

Als im Jahre 1553 Markgraf Albrecht von Brandenburg mit seinem Heere, bei dem sich wahrscheinlich auch Hans von Waldenfels von Lichtenberg befand, sein Land verlassen hatte, um sich mit Moritz von Sachsen zu schlagen, fielen die bundesständischen Truppen ins Fürstentum Bayreuth ein, eroberten und zerstörten Bayreuth und andere Städte, später auch Kulmbach und eroberten die Plassenburg bei Kulmbach.

Der kaiserlich-böhmische Kanzler Burggraf Heinrich von Plauen fiel mit seinen Truppen und Nürnbergischen Hilfstruppen in der Gegend von Hof ein, eroberte Hof und andere Orte und äscherte sie ein. Auch Schloß und Stadt Lichtenberg wurden von einer feindlichen Abteilung eingenommen. Offensichtlich waren sie nur schwach besetzt und auf einen feindlichen Überfall nicht vorbereitet. Die von Heinrich von Plauen eingenommenen Ortschaften, Burgen und Schlösser wurden mit hohen Kontributionen belegt und mußten dem Römischen König von Böhmen Pflicht leisten.

Markgraf Albrecht von Brandenburg hielt sich im September 1553 nach der für ihn unglücklichen Schlacht bei Braunschweig in dieser Stadt auf und erfuhr dort, wie die Feinde in seinen Landen hausten. Da brach er mit 100 Reitern von Braunschweig auf, kam ganz unerwartet vor Lichtenberg an, vertrieb daraus die kaiserliche Besatzung, hielt im Schloß kurze Rast und eilte dann weiter nach Hof, das er fast ohne Schwertstreich wieder einnahm.

Auch die übrigen von den bundesständischen Truppen besetzten Orte eroberte er wieder zurück. Doch bald darauf kehrte ihm das Kriegsglück wieder den Rücken. Er mußte sich vor seinen Feinden bis nach Schweinfurt zurückziehen. Und so ging ein Ort nach dem anderen wieder verloren.

Auch Schloß und Stadt Lichtenberg wurden vom Burggrafen Heinrich von Plauen erneut eingenommen, ausgeplündert und eingeäschert. Vor allem war auch das Nürnberger Kriegsvolk tätig, um die im Jahre 1444 in Lichtenberg erlittene Schlappe zu rächen. Die wilden Kriegshorden verübten damals in Lichtenberg und Umgebung allerlei Grausamkeiten und verursachten überall großen Jammer. Auch standen die obdachlosen und ausgeraubten Bewohner direkt vor dem rauhen Winter.

Im nächsten Jahr 1554 überfiel Heinrich von Plauen abermals Lichtenberg, um wiederum zu plündern und die Mauern und Türme von Schloß und Stadt vollends zu schleifen und dem Erdboden gleich zu machen.

"Und da die Bürger keine Lust zu dieser Arbeit hatten, wurde das Landvolk in den markgräflichen Ämtern Münchberg, Helmbrechts und Schauenstein herbeigetrieben, um die Mauern einzureissen und den Wallgraben auszufüllen, bei ihrer eigenen Kost und unbarmherzigen Grausamkeit".

Als Hans von Waldenfels von diesem neuerlichen Einfall in seine Herrschaft erfuhr, eilte er mit seinen Kriegsleuten herbei, nahm den Feinden in der Nähe Lichtenbergs alle ihre geraubte Habe wieder ab und schlug sie in die Flucht.

Die Stadt Lichtenberg war inzwischen zum großen Teil aus ihren Trümmern wieder entstanden, aber noch immer lagen das ganze Schloß, die Stadtmauer und die Türme in Schutt und Asche. Nun ging es vor allem an den Wiederaufbau des Schlosses. Alles wurde nach einem neuen Plan angelegt und viel größer als es früher war, wieder aufgebaut. Neben den eigentlichen Schloßgebäuden wurde noch ein ganz neuer Bau, die "Vestung" genannt, errichtet und das ganze mit neuen Befestigungen umgeben. Auch die verschiedenen Türme mit Ausnahme des großen runden Turmes, der allein stehengeblieben war, erstanden wieder. Der ganze Bau wurde im Jahre 1562 beendet.

Von diesem neuen Schloß heißt es:
"Die Zier- und Nutzgebäude hatten eine herrliche Harmonie. Die unter- und oberirdischen Gewölbe und Keller waren von ungemeiner, starker, wunderwürdiger Weite, der hohe Prospekt so sich über umliegende Gräntz, Thal, Weeg, Wald und Feld erhoben. Die Vielheit der Gemächer, welche fünf Geschoß hoch übereinander erbaut. Die herrlichen Säle, die künstliche Galerie, die proportionierten Türme, die Menge der Fenster, nach der Zahl der Tage im Jahr, hochschön und alles nach italienischer Manier und herrlicher Symetrie angelegt, zeigten mehr eine fürstliche als adelige Residenz, welche der neue Bau noch mehr veradelte."

Mit dem Wiederaufbau der geschleiften Stadtmauer und den Wehrtürmen wurde erst im Jahre 1560 begonnen.


Im Jahre 1628 kaufte Markgraf Christian von Bayreuth, Sohn des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg, Schloß, Stadt und Herrschaft Lichtenberg von seiner Schwester Elisabetha Sophia von Sachsen-Lauenburg, verwitwete Fürstin Radziwill, und hielt noch im gleichen Jahr seinen Einzug auf dem Schloß in Lichtenberg, um die Huldigung seiner Untertanen entgegenzunehmen. Während des Festbanketts am Abend entstand durch die Unvorsichtigkeit eines Dieners Feuer und das schöne Schloß brannte vollkommen aus. Markgraf Christian begab sich in die Stadt und ermunterte die Bürger, die Stadt vor dem Feuer zu retten. Bald darauf ließ er das Schloß in seiner alten Pracht wieder aufbauen und sogar noch um einen Seitenflügel vergrößern und ein Stockwerk erhöhen.

Von dem aus religiösen Gegensätze und politischen Machtkämpfen unter Einmischung außerdeutscher Mächte im Jahre 1618 entstandenen 30jährigen Krieg war auch Lichtenberg nicht verschont geblieben.

Markgraf Christian hatte im Jahre 1631 mit dem Schwedenkönig Gustav Adolf ein Bündnis geschlossen. Seitdem wurde die Markgrafschaft Bayreuth von den kaiserlichen Truppen als Feindesland behandelt. Als diese im September 1632 von Lichtenfels her in das Bayreuther Land einfielen, flüchtete Markgraf Christian auf sein Schloß nach Lichtenberg, wo er sich einige Tage aufhielt. Anfang September 1633 rückten 6 kaiserliche Kavallerieregimenter aus Sachsen kommend im Vogtland ein, nachdem sich die Schweden ins bambergische Land zurückgezogen hatten. Sie schlugen ihr Hauptquartier im nahe gelegenen Münchberg auf.

Nachdem sie das 8 km entfernt gelegene Naila in Brand gesteckt hatten, zogen sie nach Lichtenberg. Sie konnten weder Schloß noch Stadt einnehmen. Am Montag, dem 31. März 1634, unternahm der kaiserliche Oberst Corbitz von Kronach mit einer größeren Abteilung Kroaten wieder einen Einfall in das markgräfliche Land, zog bis vor Lichtenberg und ließ, um die Ubergabe von Schloß und Stadt zu erzwingen, sofort die Scheunen vor dem Stadttor in Brand stecken. Der herrschende Westwind trieb das Feuer direkt in die Stadt, so daß dieselbe und das Schloß in wenigen Stunden vollständig niederbrannten.

Ein Teil der Bürger leistete auf der Bastei vor dem Stadttor tapferen Widerstand. Wer löschen oder seine Habseligkeiten retten wollte, den bedrohten die feindlichen Kugeln ebenso wie diejenigen, die sich vor der ungeheueren Glut und Hitze des Feuers über die Stadtmauer retten wollten. Die Feinde drangen in den Schloßhof ein, plünderten die Keller und vernichteten und verbrannten alle in dieselben geretteten Briefschaften, Urkunden, Pfarr- und Stadtbücher. Schließlich wurden die Hitze und der Rauch so stark, daß auch sie vom Plündern ablassen und schleunigst das Schloß und die Stadt wieder verlassen mußten. Schloß und Stadt Lichtenberg hatten während des 30jährigen Krieges insgesamt 40 feindliche Einfälle und Plünderungen über sich ergehen lassen müssen. Die Jahre 1634 und 1640 waren am schlimmsten.

Mit dem Wiederaufbau des Schlosses ist es sehr langsam vorangegangen, weil es an allem Nötigsten, besonders an Geld und Handwerksleuten fehlte. Am Mittwoch, den 20. September 1682, brach auf einem der Getreideboden des Schlosses ein Feuer aus und legte dasselbe vollständig in Schutt und Asche. Dadurch wurde auch die Stadt in äußerste Not und Schrecken versetzt. Durch Aufbietung aller Kräfte gelang es jedoch, das Feuer von ihr fernzuhalten.

Der damals regierende Markgraf Christian Ernst von Bayreuth, ein Sohn des Markgrafen Erdmann August von Brandenburg, ließ das Schloß nicht mehr aufbauen. Welche Gründe ihn hierzu bewogen, ist nicht bekannt. So blieb das schöne und stolze einst herzogliche, dann gräfliche, freiherrliche, fürstliche und zuletzt markgräfliche Schloß Lichtenberg in seinen Trümmern liegen und war somit dem Verfall preisgegeben. Nach und nach gingen Teile dieser Ruine an verschiedene private Eigentümer über.

Erst am 8. Februar 1844 konnte die Stadt den größten Teil erwerben. Es werden alle Anstrengungen unternommen, die noch vorhandenen umfangreichen Reste dieses historisch wertvollen Bauwerkes zu erhalten.

 

Chronik der Stadt Lichtenberg


814
    
Errichtung einer Burg auf einem vom Wald "gelichteten" Bergkegel, unter deren Schutz eine größere Ansiedlung entstand, die Lichtenberg genannt wird.

1100     
Neubau oder Erweiterung der Burg bis 1160. Christianisierung Lichtenbergs und des umliegenden Gebiets, Lichtenberg ist Bestandteil des großen Herzogtums Meranien im 12, Jahrhundert.

1248     
Lichtenberg kommt durch Erbschaft an die Grafen von Orlamünde.

1337     
Mit Urkunde Friedrichs II. von Orlamünde vom 6. Februar 1337 wird Lichtenberg als Stadt bezeugt.

1427     
Lichtenberg kommt durch Kauf an die Freiherrn von Waldenfels.

1430     
Lichtenberg hält dem Ansturm der Hussiten stand.

1444     
Erfolgloser Kriegszug der Reichsstädte Nürnberg, Rothenburg und Windsheim nach Lichtenberg.

1489     
Bestätigung der für Lichtenberg bestehenden Freiheiten und Rechte als kaiserliche Freistatt durch Kaiser Friedrich II.

1554
Überfall, Plünderung und Einäscherung Lichtenbergs durch Burggraf Heinrich von Plauen.

1618     
Verkauf Lichtenbergs an den litauisch-polnischen Herzog und Fürsten Janusius Radziwill.

1628
Erneuter Verkauf Lichtenbergs an Markgraf Christian von Brandenburg.

1634     
Zerstörung Lichtenbergs während des 30 jährigen Krieges.

1682     
Das Schloss brennt nieder und wird nicht mehr aufgebaut.

1717     
Verkauf der markgräflichen Haushaltung an Bürgermeister, Rat und Bürgerschaft von Lichtenberg.

1738     
Mulzhaus, Amtshaus, Kirche und 30 Bürgerhäuser fallen einer Feuersbrunst zum Opfer.

1792     
Lichtenberg kommt an Preußen.

1807     
Preußen tritt unter anderem auch Lichtenberg an Frankreich ab.

1810     
Lichtenberg wird bayrisch.

1814     
Die nördliche Stadthälfte mit 70 Gebäuden fällt einer Brandkatastrophe zum
Opfer.

1869
Der südliche Stadtteil mit Rathaus und 30 Gebäuden wird ein Raub der Flammen.

1901     
Lichtenberg erhält einen Bahnanschluss.

1944     
Bombardierung Lichtenbergs während des 2. Weltkrieges. Zu beklagen sind 1 Toter, 6 Verwundete und erheblicher Sachschaden.

1945
Errichtung der undurchdringlichen innerdeutschen Grenze, die auch entlang der Stadtgrenze im Norden verläuft.

1976     
Inbetriebnahme eines Erholungszentrums mit zahlreichen Einrichtungen, darunter einem 60.000m² großen Naturbadesee.

1988     
Abschluss der Altstadtsanierung.

1987
650 jähriges Stadtjubiläum. Lichtenberg ist somit die älteste aller 9 Städte im Landkreis Hof.

1989     
Öffnung der innerdeutschen Grenze.

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