Festung Rosenberg

Festung Rosenberg in Kronach im Frankenwald

Steil über der Altstadt von Kronach erhebt sich die ehemalige Bambergische
Bischofsburg und spätere Landesfestung auf dem Rosenberg.

Die Ursprünge der Festung Rosenberg liegen nach wie vor im Dunkel des Hochmittelalters.

Fest steht: Das älteste erhaltene Dokument, das den Namen „Rosenberg“ erwähnt, stammt aus dem Jahr 1249.

Mit 23,6 Hektar Größe gilt die Festung als eine der größten Befestigungsanlagen Deutschlands. Die beinahe symmetrisch, lehrbuchhaft angelegten Festungswerke umschließen bis heute den über Jahrhunderte entstandenen Komplex aus Mauer-, Graben-, Gebäude- und Toranlagen vollständig.

Deutlich erkennbar sind die verschiedenen Bauphasen, die vom mittelalterlichen Bergfried über die Mauern und Türme des 15. und 16. Jahrhunderts bis hin zum bastionären Pentagon aus dem Spätbarock die immer neuen Anforderungen im Bau von Verteidigungsanlagen durch die Jahrhunderte hinweg zeigen.

 

 

Zahlreiche Angriffe, darunter die Belagerung durch schwedische Truppen
im Dreißigjährigen Krieg, konnten der Anlage nichts anhaben.

Sowohl die Festung als auch die Stadt Kronach selbst können sich rühmen, niemals von Feinden eingenommen oder besiegt worden zu sein.

1888 erwarb die Stadt die Burg als Immobilie ohne militärische Bedeutung.
Den Eingang zur Festung Rosenberg findet man durch eines der schönsten
frühbarocken Festungstore Deutschlands, das 1662 von Antonio
Petrini erbaut wurde. Von besonderem Reiz ist auch das unterirdische
Gangsystem, das im Rahmen der Festungsführungen zu besichtigen ist.

Es werden Geführte Rundgänge angeboten, eine Kasemattenführung, sowie Stadtführungen von der Burg aus. Die Anlage steht heute als Deutsches Festungsmuseum Kronach und beherbergt mehrere dauerhafte und saisonale Ausstellungen und Galerien zu kultur- und kunstgeschichtlichen Themen.

Eine ständige Ausstellung ist die Fränkische Galerie des Bayrischen Nationalmuseums im „Kommandantenbau“. Hier finden Sie Meisterwerke fränkischer Kunst, Tafelbilder und Skulpturen aus der Zeit von 1200 bis 1600 n. Chr.

Öffnungszeiten:

Täglich außer Montags

April-Oktober: 9.00 Uhr – 18.00 UhrNovember-März: 10.00 Uhr – 16.00 Uhr96317 KronachTel: 0 92 61 / 6 04 10Fax: 0 92 61 / 60 41 18

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